Eine Vorlage übernimmt Daten, nicht die fachliche Verantwortung
Eine Vorbereitungsbescheinigung lässt sich mit einer passenden Vorlage, Platzhaltern und vorhandenen Klientendaten vorbereiten. Vor der Ausgabe müssen Name, Zeitraum, Gesprächszahlen und ausstellende Person geprüft werden.
Der im Originalprodukt abgeglichene Ablauf umfasst Vorlagen, Vorschau und Word- oder PDF-Ausgabe. Eine eindeutige Tarifzuordnung der Vorlagenerstellung ist noch nicht belegt; die Funktion wird deshalb nicht pauschal einem Tarif zugesagt.
Vor der Vorschau: die Datengrundlage kontrollieren
Platzhalter können nur dann sinnvoll übernehmen, wenn die zugrunde liegenden Daten stimmen. Ein gebuchter Termin sollte nicht ungeprüft als absolvierte Sitzung zählen. Gruppen- und Einzelgespräche bleiben unterscheidbar.
Zeitraum und tatsächliche Teilnahme müssen zu den Aussagen der Bescheinigung passen. Fehlende Angaben sollten nicht durch erfundene Werte ergänzt werden.
Vorschau und Endfassung unterscheiden
Die Vorschau dient der Kontrolle des zusammengesetzten Dokuments. Erst nach Prüfung sollte die vorgesehene Endfassung ausgegeben und beim Klienten abgelegt werden. Vorlagen und spätere Ausgaben erfüllen unterschiedliche Zwecke.
Ob Unterschrift oder eine Verifizierung vorgesehen sind, hängt vom konkreten Ablauf ab. Eine verifizierte Anbieteridentität ist nicht automatisch eine Bestätigung jedes ausgestellten Dokuments.
Fiktives Praxisbeispiel
Maria Beispiel wählt für Anna Muster eine passende Vorlage aus. Sie gleicht Zeitraum und Gesprächszahlen mit Annas dokumentiertem Verlauf ab und kontrolliert die eingesetzten Angaben in der Vorschau.
Maria speichert die geprüfte Ausgabe beim Klienten. Das Beispiel ist fiktiv; die öffentliche Produktansicht stellt keinen ausgestellten Nachweis dar. Eine Vorlage garantiert weder eine bestimmte Formwirkung noch die Anerkennung durch eine Begutachtungsstelle.
Prüfliste vor der Ausgabe
Die folgende Liste unterstützt die Dokumentkontrolle. Sie ist keine Rechtsberatung und keine vollständige Liste aller fachlichen Anforderungen an Bescheinigungen.
- Richtige Person und Vorlage?
- Alle Platzhalter ausgefüllt oder bewusst entfernt?
- Zeitraum und tatsächliche Teilnahme abgeglichen?
- Einzel- und Gruppengesprächszahlen kontrolliert?
- Ausstellende Person und gegebenenfalls Unterschrift geprüft?
- Geprüfte Endfassung beim richtigen Klienten abgelegt?
Quellen & weiterführende Informationen
- MPU Manager: Struktur und Organisation der Vorbereitung
- MPU Manager: Dokumente verwalten
- MPU Manager: Verifizierte MPU-Vorbereitung – separater Anbieterbereich
Produktbeschreibungen wurden zusätzlich mit dem Originalaufbau des MPU Managers abgeglichen. Die Fallstudie übernimmt keine privaten Klientendaten.