Das Ergebnis auf einen Blick

Die öffentliche 123MPU-Auswertung für 2025 nennt 478 erfolgreiche erste MPU-Versuche bei 500 abgeschlossenen Teilnahmen mit bekanntem Ergebnis. Das entspricht 95,6 %. Grundlage sind gemeldete Ergebnisse der Teilnehmenden, nicht sämtliche begonnenen Vorbereitungen.

  • Auswertungsjahr: 2025
  • Erfolgreiche erste Versuche: 478
  • Abgeschlossene Teilnahmen mit bekanntem Ergebnis: 500
  • Berechnung: 478 ÷ 500 × 100 = 95,6 %

Die Vorbereitung und die Messung sind zwei verschiedene Aufgaben

123MPU beschreibt seine Vorbereitung mit persönlicher Aktenanalyse, einer fallbezogenen Pfadwahl, erforderlichen Abstinenznachweisen, verkehrspsychologischem Coaching, Gesprächssimulation und einem persönlichen Case Manager. Diese Arbeit begleitet die Klienten fachlich.

MPU Manager übernimmt die strukturierte Erhebung und Auswertung der gemeldeten Ergebnisse. Die Zahlen zeigen Ergebnisse dieser Bezugsgruppe. Sie beweisen nicht, dass die Software allein die Quote verursacht hat.

Vom MPU-Termin zur bestätigten Rückmeldung

Nach dem MPU-Termin werden Teilnehmende automatisiert nach ihrem Ergebnis gefragt. Die Rückmeldung erfolgt als Selbstauskunft. Laut öffentlicher Methodik wird nicht jedes Gutachten eingesehen.

Für die Quote werden abgeschlossene Teilnahmen mit bekanntem, gemeldetem Ergebnis ausgewertet. Wer nicht antwortet, noch auf den Termin wartet oder kein bekanntes Ergebnis hat, gehört nicht zu den 500 ausgewerteten Fällen.

Ein Bericht, den Interessierte selbst prüfen können

Die Quellseite verlinkt einen öffentlichen MPU-Manager-Bericht mit Report-ID 123mpu und Prüfhash 89512281. Sie erläutert die Datengrundlage, den Rechenweg und die Ergebnisbefragung. Der Bericht ist ohne Anmeldung erreichbar.

Transparenz bedeutet hier: Nenner und Zähler nennen, die Erhebungsmethode erklären und Einschränkungen offenlegen. Eine bestätigte Rückmeldung ist nicht dasselbe wie eine unabhängige Prüfung jedes Gutachtens.

Was die 95,6 % nicht aussagen

Die Quote ist keine Bestehensgarantie. Da Fälle ohne Rückmeldung nicht einfließen, kann eine Auswahlwirkung nicht ausgeschlossen werden. Unterschiedliche Bezugsgruppen machen einen direkten Vergleich mit bundesweiten MPU-Statistiken unzulässig.

Auch eine bundesweite Alleinstellung der Software lässt sich aus dieser Fallstudie nicht ableiten. Belegt sind die beschriebene Nutzung und die öffentlich erklärte Messmethodik.

Was andere Vorbereitungspraxen daraus mitnehmen können

Ein Ergebnisbericht wird verständlicher, wenn Zeitraum, Fallgruppe, Rückmeldeverfahren und ausgeschlossene Fälle zusammen dargestellt werden. Interne Ergebniseinträge und bestätigte Klientenrückmeldungen sollten unterscheidbar bleiben.

Die Statistikfunktionen im MPU Manager verbinden Ergebnisabfragen, Auswertungen und geteilte Berichte. So können Vorbereiter ihre eigene dokumentierte Datengrundlage erklären, ohne eine fremde Erfolgsquote zu versprechen.

Prüfliste für die Anwendung in Ihrer Praxis

Die folgenden Fragen unterstützen die organisatorische Einordnung. Sie ersetzen keine fachliche Prüfung des Einzelfalls.

  • Zeitraum und Bezugsgruppe eindeutig genannt?
  • Zähler, Nenner und Ergebnisquelle sichtbar?
  • Offene Fälle und fehlende Rückmeldungen erklärt?
  • Keine Bestehensgarantie oder kausale Softwarewirkung behauptet?

Quellen & weiterführende Informationen

Produktbeschreibungen wurden zusätzlich mit dem Originalaufbau des MPU Managers abgeglichen. Die Fallstudie übernimmt keine privaten Klientendaten.

Den Ablauf im Produkt ansehen.

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