123MPU Bestehensquote – unabhängig erhoben, nicht selbst behauptet
Die hier veröffentlichte Bestehensquote des MPU-Vorbereiters 123MPU stammt aus einer Nachbefragung ehemaliger Klienten – durchgeführt von MPU-Manager, nicht vom Anbieter.
MPU-Manager ist das bislang einzige System, das Bestehensquoten von MPU-Vorbereitern unabhängig durch Kundenbefragung nach der Begutachtung erhebt und veröffentlicht.
Wie die Bestehensquote zustande kommt
Die Quote stammt nicht aus der Eigenauskunft des Vorbereiters, sondern aus einer Nachbefragung der Klientinnen und Klienten nach der Begutachtung. Vier Schritte, jeder davon protokolliert.
Klient wird erfasst
Wer sich auf die MPU vorbereitet, wird zu Beginn der Vorbereitung mit Anbieter, Startdatum und Anlass erfasst – noch vor dem Begutachtungstermin.
Nachbefragung nach der Begutachtung
Nach dem Termin bei der Begutachtungsstelle wird das Ergebnis direkt bei der Klientin oder dem Klienten abgefragt – unabhängig davon, ob es positiv oder negativ ausfiel.
Abbrüche werden mitgezählt
Wer die Vorbereitung abbricht oder nicht zur Begutachtung erscheint, fällt nicht aus der Statistik. Genau dieses Weglassen erzeugt sonst Quoten von über 95 Prozent.
Quote wird veröffentlicht
Aus bestandenen Begutachtungen geteilt durch alle abgeschlossenen Vorbereitungen entsteht die Quote. Der Stand wird mit jedem Bericht datiert.
Klientendaten werden pseudonymisiert verarbeitet. Ergebnisse einzelner Personen sind in der Quote nicht rückverfolgbar (DSGVO-konform).
Was die Quote aussagt – und was nicht
Eine Bestehensquote ist ein Hinweis, kein Versprechen. Damit Sie die Zahl richtig lesen, hier die Grenzen offen benannt.
Das lässt sich ableiten
- Wie häufig Klientinnen und Klienten dieses Vorbereiters die Begutachtung tatsächlich bestehen.
- Ob der Anbieter auch Personen mit schwieriger Ausgangslage begleitet – sichtbar an der Abbruchquote.
- Wie belastbar die Zahl ist: Stichprobengröße und Erhebungszeitraum sind mit angegeben.
- Wie sich der Anbieter im Vergleich zu anderen erhobenen Vorbereitern bewegt.
Das lässt sich nicht ableiten
- Eine Garantie für Ihr eigenes Ergebnis. Entscheidend bleiben Ihr Anlass, Ihre Abstinenz und Ihre Mitarbeit.
- Die Qualität einzelner Beraterinnen und Berater innerhalb eines großen Anbieters.
- Eine Bewertung der Begutachtungsstelle – erhoben wird der Vorbereiter, nicht der Gutachter.
- Aussagen zu Zeiträumen ohne erhobene Fälle. Fehlt die Datenbasis, weisen wir sie als fehlend aus.
Jede Zahl im Bericht, erklärt
Im Bericht stehen vier Kennzahlen. Hier steht, wie jede einzelne definiert ist und wie sie berechnet wird.
- Bestehensquote
Anteil der Klientinnen und Klienten, die die MPU im ersten Anlauf nach der Vorbereitung bestanden haben.
bestandene Begutachtungen ÷ abgeschlossene Vorbereitungen
- Erhobene Fälle
Anzahl der Vorbereitungen, zu denen ein rückgemeldetes Begutachtungsergebnis vorliegt. Je höher der Wert, desto belastbarer die Quote.
Summe der Rückmeldungen im Zeitraum
- Abbruchquote
Anteil der Vorbereitungen, die vor der Begutachtung beendet wurden – etwa bei Rückfall, Terminverschiebung oder Anbieterwechsel.
abgebrochene Vorbereitungen ÷ gestartete Vorbereitungen
- Erhebungszeitraum
Zeitfenster, aus dem die Fälle stammen. Quoten aus unterschiedlichen Zeiträumen sind nicht direkt vergleichbar.
erste bis letzte erfasste Begutachtung
Nein. Die Zahl wird nicht vom Anbieter gemeldet, sondern bei den Klientinnen und Klienten nach der Begutachtung erhoben. Der Vorbereiter hat keinen Einfluss darauf, welche Fälle in die Auswertung eingehen.
Eine Quote allein reicht nicht zur Entscheidung
Vergleichen Sie 123MPU mit anderen erhobenen Vorbereitern – gleiche Methode, gleicher Rechenweg, ausgewiesener Stand. So sehen Sie, ob eine Quote überdurchschnittlich ist oder nur überdurchschnittlich gut vermarktet.
Erhebung durch MPU-Manager.io · anbieterunabhängig · kostenfrei einsehbar